Die Dunstabzugshaube als Horizont der Frau?

Wie gerne würden Männer das Wort Emanzipation aus dem Duden löschen und ihre Frauen wieder als treusorgendes Heimchen am Herd betrachten. Die karrierebewusste Frau von heute, die ihre Schürze gegen den mondänen Hosenanzug, den Kochlöffel gegen das Notebook und die Lockenwickler gegen eine moderne Frisur ausgetauscht hat, ist vielen Herren ein Dorn im Auge. Statt mit dem Handy Besprechungen zu vereinbaren und die Kinder bei einer Nanny abzugeben, wünschen sich die Männer eine Partnerin, die stets zu Hause ist, immer Zeit hat, kaum Ansprüche stellt und dementsprechend ein eher tristes Leben, ganz im Schoße der Familie führt. Entscheidungen treffen darf diese Wunsch-Frau natürlich auch: Sie muss schließlich am besten wissen, welche der Hauben von www.dunstabzugshauben-shop.de diejenige ist, die ihr am besten dienlich ist – die ihr am besten gefällt. Immerhin soll sich die Liebste zu Hause ja so wohl wie möglich fühlen.

Der Mann in der Küche: Fehl am Platze?

„Geh mal beiseite!“ So werden Männer oftmals aus den heiligen Hallen der Frauen verscheucht. Ob dies nun daran liegt, dass sie durch einmaliges Nichtskönnen ihrer Unlust, etwas in der Küche zu tun, Nachdruck verliehen haben, oder ob sie sich wirklich ungeschickt anstellen, ist hierbei noch ungeklärt. Wohl aber ist eines als Tatsache festzustellen: Wo die Frau das Regiment im Haushalt hat, ist und bleibt der Mann in der Küche unerwünscht, es sei denn, er wird für niedere Hilfsarbeiten abkommandiert. Den Burgunderbraten bereitet die Frau zu, die Kartoffeln dürfte – man beachte den Konjunktiv – der Mann schälen. Hat er hierzu keine Lust, stellt sich seitens der Frauen automatisch Gejammer über mangelnde Unterstützung ein. In den Haushalten, in denen beide Partner berufstätig sind, kommt es schon eher einmal vor, dass zusammen gekocht wird, beziehungsweise Mann und Frau im küchenbezogenen Arbeitsplan abgewechselt eingeteilt werden. Noch immer ist eine klare Aufgabenverteilung jedoch eindeutig in der Gesellschaft erkennbar. Der Mann wechselt den Filter der Inselhaube, die Frau steht am Herd und wendet das Fleisch in der Pfanne.

Sterneköche: Der Gegenbeweis?

Lässt man das Klischee über die Frauen, deren Horizont am Küchenfenster endet, einmal außer Acht, kommt man schnell zu Gegenargumenten. Immerhin sind die Sterneköche, die aus dem Fernsehen bekannt sind, zu einem sehr großen Teil Männer. Lafer, Schuhbeck, Baudrexel, der allseits beliebte Ralf Zacherl und wie sie alle heißen: Sind sie der lebende Beweis für die Tatsache, dass Männer sehr wohl in die Küche gehören? Wie sehen sie ihre weibliche Konkurrenz am Herd, etwa Johanna Maier, die zwar durch ihre österreichische Staatsbürgerschaft nicht im Guide Michelin zu finden ist, doch durchaus eine hoch dekorierte Spitzenköchin mit weitreichendem Ruf ist? Würde hier nun ein Resümee ziehen, gäbe es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel diese: Frauen kochen für den Alltag, die Männer zu besonderen Gelegenheiten. Wäre das aber nicht sehr ungerecht?